Kontakt
Kontakt/ Standort
Telefon
Telefon und Anschrift
Mitteilung
Mitteilung an uns
Startseite  >  Produkte  >  Bausparen & Finanzieren  >  Bausparen  >  Informationen zur Einführung einer Servicepauschale

Informationen zur Einführung einer Servicepauschale

Wir haben für verschiedene Bausparverträge (unsere Tarife BS1 und BS3), die nicht Bestandteil einer Finanzierung sind, zum 1. Januar 2017 eine jährliche Servicepauschale für die Sparphase eingeführt. Die Servicepauschale beträgt 24 Euro pro Jahr je Bausparvertrag in unserem Tarif BS1 und 12 Euro pro Jahr bei Tarif BS3.

Die Einführung einer solchen Pauschale ist nichts grundsätzlich Neues für die Debeka Bausparkasse. So war bei dem Bauspartarif BS1 (mit einem Guthabenzins von 3 % und einem Darlehenszins von 5 %) eine Kontoführungsgebühr bis 1996 bereits vertraglich vereinbart. Aufgrund hoher Überschüsse konnten wir - anders als unsere Mitbewerber – darauf aber ab 1997 vollständig verzichten. Auf diese Weise war es uns möglich, die Bausparer entsprechend unserer Unternehmensphilosophie an den guten Geschäftsergebnissen zu beteiligen. Auch bei der Konzeption unseres Tarifs BS3 (mit einem Guthabenzins von 1,25 % und einem Darlehenszins von 3,50 %) haben wir die ertragsrelevanten Parameter so angelegt, dass die Bausparer bisher keine Kontogebühr zahlen mussten.

Unsere Entscheidung, jetzt eine Servicepauschale zu erheben, hat zwei Gründe:

1. Anforderungen an die Verwaltung und die Steuerung der Verträge

Aus gestiegenen Anforderungen an die Verwaltung und die Steuerung der Verträge der Bauspargemeinschaft ergeben sich steigende Kosten.

Beim Bausparen kommen diese Tätigkeiten also nicht nur dem Unternehmen zugute, sondern unmittelbar allen Bausparern, sodass die Debeka Bausparkasse hier insoweit kollektive Gesamtinteressen wahrnimmt.

Warum ist das so? Bei der Bauspargemeinschaft handelt es sich um ein geschlossenes System. Die Zuteilung von Bauspardarlehen kann nur aus den Mitteln erfolgen, die zuvor von den Bausparern gemeinsam angespart wurden. Dies birgt grundsätzlich ein strukturelles Risiko, dem durch die stetige Überwachung und Justierung seitens der Bausparkassen begegnet werden muss.

2. Die anhaltende Niedrigzinsphase

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase können wir weniger Zinsen erwirtschaften. Daher müssen die Bausparer leider an den Kosten für die gebotenen Leistungen beteiligt werden.

 

Mit der Einführung der Servicepauschale war eine Änderung der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge notwendig. Über die Änderung dieser Vertragsgrundlage werden zurzeit alle Bausparer zusammen mit den Jahreskontoauszügen informiert.

Gerne hätten wir diese wenig erfreuliche Maßnahme umgangen. Allerdings bleibt uns – so wie vielen anderen Finanzdienstleistungsinstituten auch – keine Wahl, diesen Schritt zu gehen. Mit der Einführung der Servicepauschale stellen wir sicher, dass wir unseren Bausparern auch vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen des Niedrigzinsumfelds weiterhin den gewohnten Service und unsere kompetente Beratung durch die Mitarbeiter im Außendienst sowie in den Geschäftsstellen vor Ort bieten können. Sie stärkt und erhält darüber hinaus ein stabiles Bausparkollektiv. Letztlich liegt die Erhebung einer Gebühr – auch wenn dies den einzelnen Bausparer nicht erfreut – damit im Interesse der Bausparergemeinschaft.

grafik_slogan