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Die Wahrheit über Frühjahrsmüdigkeit

Veröffentlicht am: 06.03.2024

Warum manche Menschen daran leiden und wie man sie überwindet

 

Wenn der Frühling erwacht, die Vögel zwitschern und wärmere Sonnenstrahlen die Natur mit Blüten und frischem Grün überziehen, fühlen sich manche Menschen abgeschlagen und träge: Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Warum ein Teil der Bevölkerung daran leidet und was man dagegen tun kann. Die Debeka, die größte private Krankenversicherung in Deutschland, klärt auf und weiß Rat.

Frühlingsgefühle unterm Blütenmeer? Oder einfach nur müde? Was hinter der Frühjahrsmüdigkeit steckt.

 

Was ist die Ursache von Frühjahrsmüdigkeit?

Lange Zeit glaubte man, dass hauptsächlich ein Mangel an Vitaminen oder Nährstoffen für die Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich sei. Doch mittlerweile vermuten Ärzte, dass auch das Ungleichgewicht zweier Hormone müde macht. Besonders das Verhältnis von Licht und Dunkelheit spielt eine Rolle: Bekommt der Körper nicht genügend Helligkeit, bildet er das Schlafhormon Melatonin, während natürliches Licht die Produktion des Glückshormons Serotonin fördert, das die Stimmung hebt und wach macht. So kann das Ungleichgewicht zwischen Melatonin und Serotonin zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen.

 

Leidet jeder an Frühjahrsmüdigkeit?

Nein. Nur ein Teil der Menschen ist davon betroffen: Sie sind im Frühling tagsüber abgeschlagen und antriebslos und können nachts oft nicht schlafen. Manche Personen sind zusätzlich gereizt, haben Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen.

 

Betrifft Frühjahrsmüdigkeit nur junge Menschen?

Nein. Frühjahrsmüdigkeit trifft vor allem Menschen mit niedrigem Blutdruck. Denn im Winter verengen sich durch die Kälte eher die Blutgefäße und weiten sich bei Wärme. Das lässt bei manchen Menschen den Blutdruck absacken, was zu Kreislaufproblemen und Müdigkeit führen kann. Auch Senioren und Personen, die sich unausgewogen und vitaminarm ernähren, sind gefährdet.

 

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

Raus an die frische Luft und viel Licht tanken. Es sind längere Aufenthalte draußen nötig, um den Serotoninspeicher nach dem dunklen Winter ausreichend aufzuladen. Sport und Bewegung mobilisieren den Körper und machen unter freiem Himmel noch mehr Spaß. Was außerdem hilft, wacher zu werden: Gleich nach dem Aufstehen Rollläden hochziehen. Wechselduschen bringen den Kreislauf in Schwung. Eine gesunde, vitaminreiche Ernährung fördert die Vitalität.

 

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