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Etwa alle vier Sekunden passiert ein Unfall - Wie der passende Schutz aussieht

Veröffentlicht am: 22.03.2022

Zehn Fragen rund ums Thema Unfall: Wer zahlt? Für was genau? Lassen sich Unfälle verhindern?


4,3,2,1 – etwa alle vier Sekunden verletzt sich in Deutschland jemand bei einem Unfall. Also annähernd in der Zeitspanne, die man braucht, um den vorigen Satz zu lesen. Oft gilt Glück im Unglück, manchmal allerdings hat ein Unfall gravierende Folgen – für Gesundheit, Portemonnaie und Aufgaben in Haushalt, Beruf und Freizeit. Die Debeka, einer der größten Unfallversicherer in Deutschland, klärt zehn Fragen und zeigt, wie man sich schützen kann.

 

 

 

Was ist überhaupt ein Unfall?


Wenn eine Person durch ein plötzliches Ereignis, das von außen auf den Körper wirkt, unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung davonträgt, handelt es sich um einen Unfall.

 

Wer zahlt bei einem Unfall?


Ein Unfall auf der Arbeit, in der Schule, dem Kindergarten oder auf dem direkten Weg dorthin und zurück nach Hause, ist ein Fall für die gesetzliche Unfallversicherung, was Heilbehandlungen und Rehabilitation, Verletzten- und Übergangsgeld angeht. Bei dauernder Erwerbsminderung oder im Todesfall zahlt sie Renten an den Versicherten beziehungsweise an Hinterbliebene. Allerdings passieren zwei von drei Unfällen in der Freizeit: zu Hause, beim Sport, auf der Straße. Da leistet die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Hier kann eine private Unfallversicherung helfen.

 

Wofür zahlt eine private Unfallversicherung?


Eine private Unfallversicherung gilt rund um die Uhr auf der ganzen Welt. Neben Kapitalleistung und Rente, wenn ein Körperteil dauerhaft geschädigt bleibt, sind viele weitere Absicherungen möglich, die auch weniger schlimme Unfallfolgen abdecken, zum Beispiel Zahnverlust oder Knochenbruch. Viele Versicherer sichern einen erweiterten Unfallbegriff ab, beispielsweise Oberschenkelhalsbruch oder versehentliches Verschlucken von Medikamenten, Putzmitteln, giftigen Pflanzen. Wer ein spezielles Hobby hat, zum Beispiel Tauchen oder Bergsteigen, sollte schauen, dass dabei typische Risiken abgesichert sind. Tipp: darauf achten, dass auch Leistungen fließen, wenn körperliche Einschränkungen nur minimal sind.

 

Greift eine Unfallversicherung auch bei Selbstverschulden?


Zum Beispiel bei einer Alkoholvergiftung oder Drogenkonsum? Nein, Vorsatz ist ausgeschlossen. Aber für versicherte Unfälle, die nicht mit Absicht herbeigeführt wurden, zahlt die Versicherung – auch wenn man selbst schuld war. Achtung: Entzündungen bei Tätowierungen oder Piercings sind nicht versichert.

 

Zählt eine Sportverletzung als Unfall?


In der Regel schon, falls sie nicht unter die Ausschlüsse des eigenen Vertrags fällt. Oft sind gefährliche Sportarten ausgenommen, wie etwa Motorsport.

 

Zahlt die Unfallversicherung bei einem Fahrradunfall?


Ja.

 

Wie ist die Situation bei einem Auto-Unfall?


Grundsätzlich leistet hier die private Unfallversicherung bei versicherten körperlichen Schäden, es sei denn Alkohol oder Drogen waren im Spiel.

 

Was sind typische Unfallverletzungen?


Die häufigste Unfallart ist ein Sturz. Typische Unfallverletzungen sind Brüche, Sehnen- und Bänderrisse. Abgesichert werden können auch Gesundheitsschäden, die durch Tauchen, Bergsteigen oder alltägliche Dinge wie Rasieren oder Haareschneiden hervorgerufen werden.

 

Wie kann man Unfälle vermeiden?


Niemand kann jeden Unfall vermeiden. Dennoch kann jeder die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall durch umsichtiges Verhalten minimieren. Zum Beispiel, Stolper- oder Rutschgefahren beseitigen, eine Leiter nutzen statt wackliger Konstruktionen. Je nach Aktivität angemessene Schutzkleidung tragen, zum Beispiel beim Heimwerken (Schutzbrille, Handschuhe), Fahrradfahren (Helm) oder Wandern (knöchelhohe Schuhe mit Profil). Manche Versicherer sichern übrigens auch Verletzungen durch Eigenbewegungen wie Umknicken ab.

 

Welche Hilfe gibt es nach einem Unfall?


Etliche Leistungen können im Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Beispielsweise im zusätzlich abschließbaren ServicePlus-Paket der Debeka-Unfallversicherung kümmert sich ein Unfall-Lotse um den individuellen Weg, wieder gesund zu werden. Er ermittelt, welche Leistungen benötigt werden, koordiniert Assistance- und Rehabilitationsleistungen, vermittelt medizinische Hilfe und Reha-Einrichtungen. Für die vom Unfall-Lotsen empfohlenen Assistance-Leistungen zahlt die Debeka-Unfallversicherung.
Bei der zusätzlichen Unfallschutzversicherung kann es bei bestimmten schweren Unfallverletzungen Leistungen für Verdienstausfall, Haushaltshilfe, Schmerzensgeld und behindertengerechte Umbauten geben.