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Überhitzter Immobilienmarkt


Veröffentlicht am : 08.02.2022

Von steigenden und fallenden Preisen
Schnappatmung bei den Immobilienpreisen, denn es scheint aktuell kein Limit zu geben. Statt Prunk und Protz liegen selbst kleine Häuschen schon mal über 500.000 Euro. Woher kommt dieser Run? Wer macht diese Preise? Und wie werden sie sich entwickeln? Aktuelles und Prognosen hat die Debeka, eine der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland.

Überhitzter Immobilienmarkt

Immobilienmarkt aktuell
Dachten viele, dass Corona den Boom dämpfen würde, setzte sich 2020 und 2021 der Aufwärtstrend von Immobilien- und Grundstückspreisen fort. Woran liegts? Trotz Pandemie sind Immobilien sehr gefragt. Denn sie sind nicht nur ein Zuhause, sondern auch eine Sicherheit und ein Baustein für die Altersvorsorge. Und an Anlagealternativen mangelt es momentan. Sie bieten einen vermeintlichen Schutz vor Geldentwertung, vor Inflation.

Wie entstehen die Preise?
Mit Sicherheit spielen verschiedene Faktoren wie Lage und Infrastruktur, Alter und Zustand, Wohnfläche und Grundstücksgröße beim Preis der Immobilie eine Rolle. Entscheidend ist aber die aktuelle Situation am Markt. Die Nachfrage nach Immobilien ist enorm, weil die Zinsen für ein Darlehen niedrig sind und der nötige Wohnraum knapp ist. Käufer sind bereit, teilweise überteuerte Summen zu zahlen, selbst wenn die Immobilie das gar nicht wert ist. Gerade die Angebote von privaten Verkäufern entsprechen oftmals nicht dem eigentlichen Marktwert einer Immobilie, weil die nötigen Bewertungsmethoden von Fachleuten fehlen. Zwischen 10 und 30 Prozent aller Wohnungen und Häuser liegen über dem, was die Daten für Bodenwert und Region eigentlich aussagen. Experten sprechen immer wieder vor einer Überhitzung des Marktes.

Dann baue ich eben neu?!
Wenn es doch so einfach wäre! Es fehlt an freigegebenem Bauland, Baugenehmigungen und Kapazitäten. Ohne verfügbare Grundstücke können keine neuen Häuser entstehen. Verfahren für Baugenehmigungen ziehen sich ewig in die Länge. Bauunternehmen sind überlastet und Ressourcen teuer, was Preise für einen Neubau ebenfalls in die Höhe treibt.

Wann fallen die Immobilienpreise wieder?
So lange Immobilien so gefragt und Käufer bereit sind, diese hohen Summen zu zahlen, begünstigt durch niedrige Darlehenszinsen, werden die Preise wohl erst mal nicht fallen. Im Gegenteil: Die Preise steigen weiterhin, allerdings nur in manchen Regionen und mit einer abgeschwächten Wachstumsrate. Und es fehlt an genügend Wohnraum. Manches ist da zwar schon angestoßen, aber in der aktuellen Situation trägt das natürlich nicht zur Entspannung bei.

Betongold oder auch der Traum der eigenen vier Wände
Wer nach wie vor an dem Wunsch nach den eigenen vier Wänden festhält, sollte sich auf Zeit und das nötige Quäntchen Glück einstellen, das richtige Objekt zu finden und auch zu bekommen. Kaufinteressenten sollten zwar nicht abwarten, wenn sie meinen, die passende Immobilie gefunden zu haben. Jedoch sollte eine gesicherte Finanzierung, beispielsweise bei der Debeka Bausparkasse, dahinterstehen.

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