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Willkommen Zuhause


Veröffentlicht am : 20.03.2019

Tipps zum Finanzieren

Der Traum vom eigenen Zuhause – Wohneigentum zu erwerben ist ein Wunsch, den viele verfolgen. Dank der niedrigen Zinsen kommt man dem Ziel deutlich näher. Dennoch braucht man das „nötige Kleingeld“. Worauf man bei einer Finanzierung achten sollte, weiß die Debeka, eine der größten Versicherungsgruppen und Bausparkassen in Deutschland.

Tipps zum Finanzieren

Planung und Kassensturz

Hand aufs Herz: Was kann ich mir denn überhaupt leisten? Welche finanziellen Möglichkeiten bestehen? Schließlich verpflichtet man sich gleich für mehrere Jahrzehnte. Also sollte man klären, mit welchen finanziellen Mitteln man in die Sache einsteigt: Gibt es bereits Eigentum? Ist ein Bausparvertrag vorhanden? Wie hoch ist das Sparguthaben? Welcher Betrag kann kurzfristig abgerufen werden? Um einen Kredit zu bekommen, ist es sinnvoll, ein kleines Polster von zehn, besser sogar 20 Prozent der später benötigten Summe zu haben. Dazu zählen neben dem Kaufpreis auch die Nebenkosten, beispielsweise für den Notar, die Grunderwerbsteuer und die Maklerprovision.

Die Zukunft im Blick

Zauberkugel Fehlanzeige: Leider weiß keiner, was die Zukunft bringt. Dennoch sollte man prüfen, ob und inwieweit die persönlichen Lebensumstände finanziell belastbar sind. Wie sieht die Familienplanung aus? Denn Nachwuchs bedeutet meistens eine zusätzliche finanzielle Bürde. Wie sicher ist der eigene Job? Und auch die Gesundheit spielt eine große Rolle. Kurz: Was passiert, wenn man nicht mehr in der Lage ist, den Kredit zu zahlen? Die wichtigsten Risiken sollten mit einer Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert werden. Sie springt ein, wenn der Hauptverdiener seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann oder sogar stirbt.

Dauerhafte Ausgaben feststellen

Zur Kasse bitte! Wie sieht es denn mit laufenden Rechnungen oder Ausgaben im Monat oder übers Jahr aus? Neben den Lebenshaltungskosten kommen noch Fixkosten für Versicherungen und Wohnung hinzu, die in einer größeren Immobilie oft sogar noch höher ausfallen. Einige Zeit ein Haushaltsbuch zu führen, hilft, sich einen realistischen Überblick über die eigenen Ausgaben zu verschaffen. Aus den Augen sollte man dabei auch nicht verlieren, dass man sich einen Urlaub gönnen möchte oder vielleicht etwas kaputt gehen kann.

Rückzahlungsdauer und Tilgung realistisch planen

Wann soll das Haus spätestens abbezahlt sein? Die Finanzierung so planen, dass die Kreditnehmer möglichst mit Beginn der Rente schuldenfrei sind. Die Rückzahlungsdauer beeinflusst die Tilgungsrate: Je kürzer die benötigte Zeit, desto höher die Tilgung, desto höher aber auch die monatliche finanzielle Belastung. Kürzere Kreditlaufzeiten werden mit etwas günstigeren Zinsen angeboten. Bei einer Tilgungsrate von zwei Prozent beträgt die Dauer gut dreißig Jahre.

Fördermöglichkeiten abklären

Deutschland hat zahlreiche Fördermöglichkeiten. Neben den Ländern vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) günstige Kredite und Zuschüsse. Es stehen verschiedene Programme für den Bau und den Erwerb von Immobilien, aber auch für Sanierungsmaßnahmen zur Verfügung. Wer eine Immobilie finanzieren möchte, sollte klären, welche Maßnahme für das eigene Vorhaben die richtige ist. Vorsicht: Bei der Antragstellung müssen gewisse Fristen eingehalten werden.

Unterlagen zusammenstellen

Banken benötigen viele Informationen, um das Finanzierungsangebot zu erstellen. Deshalb sollten Kunden frühzeitig alle wichtigen Unterlagen zusammentragen. Dazu zählen die monatlichen Einnahmen, die mit dem Einkommensteuerbescheid nachgewiesen werden können, eine Aufstellung der regelmäßigen Ausgaben und des aktuellen Vermögen sowie die wichtigsten Informationen zum Kaufobjekt oder Bauvorhaben, wie Kaufvertrag oder Kostenvoranschläge. Je umfassender die Unterlagen sind, desto exakter und schneller folgt ein Angebot der Bank.

Den richtigen Finanzierungsmix wählen

Eine gesunde Finanzierung besteht aus dem richtigen Mix. Kunden sollten sich niemals auf nur einen Darlehensbaustein verlassen, sondern versuchen, unterschiedliche Modelle zu kombinieren. Sinnvoll kann es zum Beispiel sein, einen Teil des Darlehens über einen Bausparvertrag zu finanzieren, ein Annuitäten- oder Hypothekendarlehen in Anspruch zu nehmen und einen Förderkredit von der KfW-Bank. So verfügt man über unterschiedliche Laufzeiten und über verschiedene Möglichkeiten etwaiger Sondertilgungen. Damit kann man die gängigen Risiken einer Finanzierung, z. B. Zinsänderungs- und Restschuldrisiko umgehen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.debeka.de/finanzieren oder in ihrer Geschäftsstelle vor Ort.

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