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Rabattverträge mit Generika-Herstellern

Die Informationen im Überblick

Allgemeines

Die Debeka stellt für Sie eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Arzneimitteln sicher. Dies bleibt auch so. Um jedoch die Preisvorteile der Generika noch besser nutzen zu können, haben wir mit ausgewählten Herstellern Verträge abgeschlossen. Mehr Informationen zum Thema Generika finden Sie auf unserem Info-Flyer /Debeka-Auftritte/Debeka_de/service/progesundheit/unser_service/probonus/rabattvertraege/KV_419_Generika_Info_screen_pdf.pdf (PDF, KB) .

Zu den Vertragspartnern der Debeka zählen:

Heumann, Stada, TAD-Pharma

Die Abrechnung der Rabatte erfolgt direkt zwischen Hersteller und Debeka und trägt damit langfristig zur Beitragsstabilisierung bei.

  • Die Verträge, die mit unseren Vertragspartnern abgeschlossen wurden, schränken die ärztliche Therapiefreiheit nicht ein.
  • Sie erhalten auch weiterhin das verordnete Arzneimittel.

Helfen Sie sparen...

... indem Sie sich Generika – insbesondere die unserer Vertragspartner – verordnen lassen. Sprechen Sie Ihren Arzt bei der Verordnung von Arzneimitteln auf das Thema Generika an.

Helfen Sie mit, denn die Einsparungen kommen Ihnen und der Versichertengemeinschaft über niedrigere Leistungsausgaben wieder zugute!

Hintergrund – Rabattverträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und in der privaten Krankenversicherung (PKV):

Seit dem 1. April 2007 müssen Apotheker bei Kassenpatienten das Medikament herausgeben, für dessen Wirkstoff ein Rabattvertrag zwischen der Krankenkasse des Patienten und einem Pharmahersteller besteht. Hat der Apotheker dieses Medikament nicht vorrätig, muss er es beschaffen. Ist es nicht lieferbar, hat er eines der drei preisgünstigsten Arzneimittel dieses Wirkstoffs abzugeben. Zudem fällt bei Medikamenten, deren Preis 30 Prozent unterhalb des Festbetrags liegt, kein Eigenbehalt an.

Diesen Zwang gibt es bei Ihnen als Debeka-Mitglied nicht. Ihr Arzt hat die volle Therapiefreiheit und kann Ihnen das seiner Meinung nach beste Medikament verordnen. Die Erstattung erfolgt gemäß dem versicherten Prozentsatz und den Tarifbedingungen.

Die Rabattverträge führten zu einem intensiven Preiswettbewerb zwischen den Generikaherstellern und einem Vertragswettbewerb zwischen Herstellern und Krankenkassen.

Werden Generika preisgünstiger, profitiert auch die PKV davon. Dies gilt zum Beispiel, wenn Originalhersteller als Reaktion auf die Generikakonkurrenz die Preise reduzieren müssen. Darüber hinaus gibt das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz auch den PKV-Unternehmen die Möglichkeit, Rabattverträge mit Pharmaunternehmen abzuschließen.

Was viele Patienten und Versicherte nicht wissen

Was sind Generika?

Bei Generika handelt es sich um Arznei-Nachbauten, die in Wirkstoffart und -menge sowie in Darreichungsform (etwa als Dragee oder Kapsel) mit dem Originalmedikament identisch sind. Vor Vermarktung der Generika, müssen sie in gleicher Weise wie Originalpräparate von der zuständigen Behörde zugelassen werden. Voraussetzung für eine Zulassung ist ihre therapeutische Gleichwertigkeit mit dem Originalpräparat. Sie müssen also dem Originalarzneimittel in ihrer Wirksamkeit ebenbürtig sein.

Generika und Patentrechte

Forschende Arzneimittelhersteller lassen sich neu entwickelte Arzneiwirkstoffe patentieren. Dies ist ihr gutes Recht, da sie Geld in die Forschung und Entwicklung dieser Präparate im Vorfeld investieren. Solange der Patentschutz besteht, haben sie damit grundsätzlich das alleinige Recht, den Wirkstoff herzustellen und zu vermarkten. Läuft der Patentschutz allerdings aus, können auch andere Firmen – wie unsere Rabattpartner – Arzneimittel mit diesem Wirkstoff produzieren und unter einem anderen Namen verkaufen – die so genannten Generika.

Besonderheiten für Beihilfeberechtigte des Bundes sowie der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Der Festbetrag (Festpreis) bei Arzneimitteln ist ein vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen vertraglich festgelegter Preis für ein bestimmtes Medikament, bis zu dessen Höhe die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ein Medikament bezahlt. Die Beihilfe des Bundes sowie der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt legt bei der Ermittlung der Beihilfefähigkeit die GKV-Festbeträge zugrunde. Im Einzelnen gelten folgende Regelungen:

  • Für Medikamente, deren Verkaufspreis nicht 30 Prozent unterhalb dieses Festbetrags liegt, sieht die Beihilfe einen Eigenbehalt des Beihilfeberechtigten vor.
  • Für Medikamente, deren Preis 30 Prozent oder mehr unterhalb des Festbetrags liegt, entfällt der Eigenbehalt.

Überschreitet der Abgabepreis den Festbetrag, trägt der beihilfeberechtigte Patient zusätzlich zum Eigenbehalt die Kosten für die Differenz.

Eigenbehalt

Der Eigenbehalt beträgt, wie die Zuzahlung in der GKV, zehn Prozent des Verkaufspreises. Er ist jedoch auf maximal zehn Euro begrenzt und darf fünf Euro nicht unterschreiten. Für Medikamente, die billiger als fünf Euro sind, wird der Eigenbehalt in Höhe der tatsächlichen Kosten abgezogen.

Der Eigenbehalt wird von den beihilfefähigen Aufwendungen abgezogen.

Unsere Rabattpartner bieten in ihrem Sortiment viele von dieser Zuzahlung befreite Arzneimittel an. Dadurch bleibt Ihnen als Beihilfeberechtigter je nach Beihilfeart in vielen Fällen der Eigenbehalt erspart.

Weitere Informationen

Haben Sie Fragen zu unseren Rabattpartnern oder generischen Arzneimitteln? Wenden Sie sich gerne an uns.

 

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