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Coronavirus:
Eine besondere Situation für alle

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Aktuelle Erreichbarkeit

In der derzeitigen Situation beschäftigen unsere Mitglieder und Kunden viele Fragen.

Gerade das Thema Corona-Impfung steht im Fokus.

Die wichtigsten Informationen sowie Fragen und Antworten rund um das Thema Coronavirus haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. 

Sollten Sie darüber hinaus Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne  online. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es auch hier aktuell zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann. Natürlich arbeiten wir daran, dass sich die Lage wieder entspannt und Sie unseren Service wieder wie gewohnt in Anspruch nehmen können. Bis dahin können wir uns nur entschuldigen und um Verständnis für die aktuelle Situation bitten.

Seit Monaten bestimmt nur ein Thema die Medien und nimmt täglich größeren Einfluss auf unser gemeinschaftliches Zusammenleben; das Coronavirus (Covid-19). Neben den Fragen, die derzeit unseren Alltag bestimmen, tauchen auch Fragen rund um den Versicherungsschutz auf.

Dafür haben wir Informationen, Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst, die uns aktuell vermehrt gestellt werden.

Aktuelle Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb

Angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie haben wir unsere Kundenzentren teilweise wieder geöffnet. Informieren Sie sich gerne vorab in Ihrem Kundenzentrum telefonisch.

Selbstverständlich haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit, unsere Mitarbeiter vor Ort per Telefon und E-Mail zu erreichen. Oder Sie nutzen unsere Online-Beratung und "treffen" so Ihren persönlichen Debeka-Berater einfach und bequem online.

Von der aktuellen Entwicklung sind wir alle betroffen – aber wir sind auch weiterhin für Sie da

Sie erreichen uns natürlich nach wie vor telefonisch sowie über unsere Webseite und Social Media-Kanäle. Auch Ihre persönlichen Debeka-Berater vor Ort erreichen Sie über die gewohnten Kontaktdaten.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Bearbeitung Ihres Anliegens (Anfragen, Leistungsaufträge, Schadensbearbeitung) aufgrund der aktuellen Situation etwas länger dauert als gewohnt. Wir tun alles, um Ihre Gesundheit und die unserer Mitarbeiter zu gewährleisten und einen reibungslosen Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Vielen Dank.

 
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Corona-Krise: Ihre Optionen bei kurzfristigem Geldbedarf

Sie besitzen eine Lebens-/Rentenversicherung oder einen Bausparvertrag? Wir unterstützen Sie und erklären Ihnen Ihre Möglichkeiten, wenn Sie kurzfristig Geld benötigen. Kontaktieren Sie uns.

Corona-Krise: Ihre Optionen bei Kurzarbeit und Liquiditätsengpässen (Firmen- und Gewerbekunden)

Ihr Unternehmen besitzt eine Gewerbeversicherung oder Sie organisieren die betriebliche Altersvorsorge oder die betriebliche Krankenversicherung über die Debeka?

Unternehmen stehen aktuell vor bedeutenden Entscheidungen und großen Herausforderungen. Die Umstellung auf Kurzarbeit ist bereits in vielen Unternehmen umgesetzt. Wir beraten Sie gerne über Ihre Möglichkeiten. Die Ansprechpartner für die einzelnen Bereich erreichen Sie unter den folgenden Telefonnummern. Kontaktieren Sie uns.

Coronavirus – was steckt dahinter?

Informationen zum Coronavirus, zu bisher bekannten Fakten und zur aktuellen Situation in Deutschland, können Sie den folgenden Links entnehmen.

Infografik: Bisher bekannte Unterschiede zwischen Covid-19, Erkältung und Grippe

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Fragen und Antworten zur Reiseversicherung (allgemein)

Wie sieht der Versicherungsschutz aus, wenn das Auswärtige Amt eine (weltweite) Reisewarnung ausspricht oder ein Land keine Einreisen mehr zulässt?

Wir vertrauen bei der Einstufung von Risikogebieten oder Aussprache von Reisewarnungen auf die Entscheidungen des Auswärtigen Amtes. Wir bitten Sie, Ihre eigene Sicherheit an erster Stelle zu sehen und von Reisen in diese Gebiete abzusehen. Kein Versicherungsschutz kann Ihnen die Sicherheit geben, die Sie dort brauchen. Aus diesem Grund schließen wir solche Fälle grundsätzlich auch vom Versicherungsschutz aus.

Setzen Sie sich in einem solchen Fall bitte mit dem Krisenpool des Auswärtigen Amtes unter 030 / 5000 3000, dem Reisebüro, dem Veranstaltern oder den jeweiligen Leistungsträgern in Verbindung, um Möglichkeiten zu besprechen.

Sind Pandemien versichert?

Da eine Pandemie ein nicht kalkulierbares Risiko darstellt, können wir in solchen Fällen keinen Versicherungsschutz anbieten. Ihre Beiträge würden immens steigen, da kein relatives Verhältnis zwischen Kosten und Leistungen in solchen Ausnahmesituationen besteht.

Ich kehre nach meinem Urlaub bzw. einem Aufenthalt in einem Risikogebiet nach Hause zurück. Aufgrund behördlicher Anordnung muss ich mich in Quarantäne begeben oder einen negativen Coronatest vorweisen. Werden die Kosten für diesen Test übernommen?

Wir haben Verständnis dafür, dass Sie eine Quarantänemaßnahme am Heimatort vermeiden möchten um unter Umständen direkt nach Ihrer Rückkehr wieder arbeiten bzw. am „normalen“ Alltag teilnehmen zu können. In diesen Fällen können wir uns an den Kosten für den Corona-test leider nicht beteiligen. Diese Leistung bieten wir ausschließlich an, um eine Quarantänemaßnahme am Urlaubsort zu vermeiden. 

Fragen und Antworten zum „Bring me Home“ Paket

Ich bin am Urlaubsort und darf nicht zurückreisen, weil ich mich in Quarantäne befinde. Erkrankt bin ich nicht. Die Quarantänemaßnahme am Urlaubsort kann nur vorzeitig beendet werden, wenn ich einen negativen Coronatest vorweise. Werden die Kosten für den Test sowie die entgangenen Reiseleistungen und den neu gebuchten Rückflug übernommen?

Ich bin am Urlaubsort und bin nicht erkrankt. Damit eine Quarantänemaßnahme am Urlaubsort umgangen werden kann, muss ein Coronatest gemacht werden. Das Ergebnis ist positiv. Daher muss ich meinen Aufenthalt verlängern und einen neuen Rückflug buchen bzw. den bereits gebuchten Flug umbuchen. Werden die Kosten für den Coronatest sowie der verlängerte Aufenthalt und der neu gebuchte bzw. umgebuchte Rückflug übernommen?

Ein Rundum-Schutz unserer Mitglieder liegt uns am Herzen. Die Reisebranche ist aufgrund der aktuellen Geschehnisse völlig auf den Kopf gestellt. Gerade in dieser Zeit möchten wir Ihnen ein Stück Sicherheit auf Reisen zurückgeben. Wir stellen Ihnen daher - kostenlos und über den bestehenden Versicherungsschutz in Ihrer Debeka-Reiseversicherung hinaus - ein "Bring me Home"-Paket zur Verfügung, das für versicherte Personen folgende Leistungen enthält:

  • Debeka Schadenshotline: +49 (0)2 61 4 98 - 46 60
  • Kostenübernahme für einen COVID-19-Test auf Reisen oder am Urlaubsort, um dort einer Quarantänemaßnahme zu entgehen, wenn keine eindeutigen Symptome einer COVID-19-Erkrankung vorliegen.
  • Kosten für einen verlängerten Aufenthalt im Reiseland, wenn dort eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde und keine Rückreise möglich ist bis max. 1.000 Euro pro versicherte Person.
  • Im Krankheitsfall (COVID-19-Test ist positiv) oder um eine Quarantäne am Urlaubsort zu verhindern (negativer Test) die zusätzlichen Kosten der Rückreise gleicher Art und Güte und die entgangenen Reiseleistungen bei einem vorzeitigen Abbruch der Reise für alle versicherten Personen.

Die Leistungen werden von uns erbracht, wenn vor der Abreise keine Reisewarnung für das Reisegebiet bestanden hat oder konkret drohte und Quarantänemaßnahmen nicht vorhersehbar waren. Dieses Angebot gilt vorerst bis zum 31.12.2021.

Fragen und Antworten zur Reiserücktrittskosten-Versicherung

Ich habe Angst mich mit dem Coronavirus anzustecken. Wenn ich die Reise aus diesem Grund storniere ist das versichert?

Wir teilen Ihre Sorgen und können uns gut in Ihre Lage hineinversetzen. Die Angst sich mit dem Virus zu infizieren ist berechtigt und betrifft zurzeit jeden, doch wird nicht von jedem gleichermaßen empfunden. Subjektive Empfindungen sind keine Grundlage für ein versichertes Ereignis, was den Versicherungsschutz in einem solchen Fall ausschließt.

Bin ich versichert, wenn ich nachweislich am Coronavirus erkrankt bin und die Reise daher nicht antreten kann?

Ja, Voraussetzung ist jedoch, dass zum Zeitpunkt der Erkrankung für Ihr Reiseland noch kein Einreiseverbot bzw. (weltweite) Reisewarnung vorlag.

Ich befinde mich in Quarantäne und kann deswegen eine geplante Reise nicht antreten. Trägt die Reiserücktrittskosten-Versicherung die Kosten für den Nichtantritt?

In Quarantäne zu sein ist kein schöner Zustand und eine geplante Reise deswegen nicht antreten zu können, macht es auch nicht angenehmer. Die Anordnung einer Quarantäne ist ein „Eingriff von hoher Hand“, also eine durch eine Behörde angeordnete Verfügung. Solche Ereignisse sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Mein Hotel schließt bzw. hat aufgrund der gesetzlichen Anordnungen geschlossen. Übernimmt die Debeka jetzt die Reisekosten (z. B. Hotel, Flug, Parkplatz)?

Wie schon im vorherigen Punkt erläutert, handelt es sich bei solchen behördlichen Verfügungen um „Eingriffe hoher Hand“. Wir bedauern Ihre Situation sehr, können für solche Fälle allerdings mit unserem Versicherungsschutz nicht abdecken.

Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Hotel und den weiteren Leistungsträgern für weitere Möglichkeiten in Verbindung.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe (hohes Alter, schwaches Immunsystem, Asthma, COPD, etc.) und der Arzt hat mir wegen der akuten Ansteckungsgefahr von der Reise abgeraten. Ist das aufgrund der vorliegenden Erkrankungen und der erhöhten Ansteckungsgefahr versichert?

Die Corona-Situation ist für uns alle eine schwierige Zeit. Vor allem Personen mit Vorerkrankungen müssen wesentlich vorsichtiger sein. Sollte Ihr Arzt Ihnen von einer Reise abraten, weil diese für Ihre gesundheitliche Situation ein Risiko darstellt, dann können wir Sie nur bitten auf diesen Rat zu hören. Auch wenn ein erhöhtes Ansteckungsrisiko kein versichertes Ereignis ist, sorgen wir uns um jede gesundheitliche Situation unserer Mitglieder. Chronische oder bekannte Grundleiden, zählen nicht zu unerwarteten Erkrankungen im Sinne der Reiseversicherung, was sie zu keinem Versicherungsfall macht.

Aufgrund des Coronavirus werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend notwendige Operationen verschoben. Der neue OP-Termin fällt in den eigentlichen Reisezeitraum. Erhalte ich eine Versicherungsleistung aus der Reiseversicherung?

Ein verschobener OP-Termin, welcher in den Zeitpunkt einer geplanten Reise verlegt wird, ist leider vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Bitte wenden Sie sich doch an Ihr Reisebüro, den Veranstalter oder den jeweiligen Leistungsträger, ggf. werden aufgrund der Gesamtsituation kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten angeboten.
In einigen Berufsgruppen (z. B. medizinische Bereiche, Polizei) werden Urlaubssperren ausgesprochen. Daher ist mir die Reise nicht mehr möglich.

Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit dem Arbeitgeber in Verbindung, um abzuklären, wer die Ausfallkosten übernimmt. Auch hier gilt darüber hinaus, das Reisebüro, den Veranstalter oder den jeweiligen Leistungsträger zu kontaktieren. Ggf. sind aufgrund der Gesamtsituation kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten gegeben. Ein Versicherungsfall liegt nicht vor.

Fragen und Antworten zur Reiseabbruchskosten-Versicherung

Ich wurde am Urlaubsort positiv auf Corona getestet und kann daher meine Rückreise nicht wie geplant antreten. Werden die Kosten für den verlängerten Aufenthalt und der neu gebuchte bzw. umgebuchte Rückflug übernommen?

Diese Kosten werden von uns übernommen. Bitte entnehmen Sie nähere Informationen weiter oben im Text unter Fragen und Antworten zum „Bring me Home“ Paket.

Ich möchte meine Reise vorzeitig abbrechen, da ich Angst habe, mich mit dem Virus zu infizieren. Bekomme ich die entgangenen Reiseleistungen sowie die Mehrkosten für die Rückreise erstattet?

Wir teilen Ihre Sorgen und können uns gut in Ihre Lage hineinversetzen. Die Angst sich mit dem Virus zu infizieren ist berechtigt und betrifft zurzeit jeden, doch wird nicht von jedem gleichermaßen empfunden. Subjektive Empfindungen sind keine Grundlage für ein versichertes Ereignis, was den Versicherungsschutz in einem solchen Fall ausschließt. Anders sieht es aus, wenn Sie sich in einer Situation des nächsten Punktes befinden.

Ich möchte vorzeitig abreisten, da mein Urlaubsort aufgrund von Covid-19 zum Risikogebiet erklärt wird. Werden in diesem Fall die entgangenen Reiseleistungen sowie die Mehrkosten für die Rückreise erstattet?

Ihr Bedenken und Ihren Wunsch auf vorzeitige Abreise können wir gut verstehen. In einem solchen Fall handelt es sich um eine behördliche Verfügung auch „Eingriffe hoher Hand“ genannt. Für solche Situationen besteht jedoch kein Versicherungsschutz in der Reiseversicherung.
Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Hotel und den weiteren Leistungsträgern in Verbindung um Möglichkeiten zu besprechen.

Weitere Informationen zu Ihrem Versicherungsschutz finden Sie auf unseren Reiseversicherungsseiten.

Fragen und Antworten zur Kranken- und Pflegeversicherung

Krankenversicherung

Welche Heilbehandlungskosten werden erstattet?

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf den Coronavirus, übernehmen wir bei vorliegender Krankheitskostenvollversicherung bzw. Auslandsreisekrankenversicherung (für Reisen ins Ausland bis zur versicherten Reisedauer) die Kosten des Tests sowie die Kosten der medizinisch notwendigen Heilbehandlung. Dies trifft zu, wenn Sie entsprechende Symptome des neuartigen Virus aufweisen. Die Entscheidung zur Durchführung des Tests obliegt dem behandelnden Arzt. Sofern der behandelnde Arzt aufgrund konkreter Verdachtsmomente den Test in Auftrag gibt, ist von einer medizinischen Notwendigkeit auszugehen und Sie bekommen die angemessenen Kosten erstattet.

Welche Maßnahmen soll man ergreifen, wenn man die Symptome nicht einordnen kann?

Wenn Sie unsicher sind, ob der eigene Atemwegsinfekt vielleicht doch durch das neue Coronavirus ausgelöst sein könnte, wird empfohlen, Rücksprache mit einem Arzt zu halten, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet (Aussage Robert-Koch-Institut).

Private Pflegepflichtversicherung (PPV)

Der Schutz der besonders von den gesundheitlichen Risiken betroffenen älteren Bevölkerung und von Personen mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen genießt im Rahmen der PPV allerhöchste Priorität. Gerade in der PPV handelt es sich um Menschen, welche oft in diese Risikogruppen fallen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde daher das übliche Vorgehen rund um die PPV hinterfragt, bewertet und auf die gegebenen Umstände neu ausgerichtet.

Was ändert sich für Sie bei den Begutachtungen durch den medizinischen Dienst

Die Corona Pandemie hat zwischenzeitlich zu gravierenden Änderungen bei den Begutachtungen geführt. Um weiterhin eine Feststellung der Pflegebedürftigkeit zu gewährleisten und pflegebedürftige Personen auch in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen, hat der Gesetzgeber viele Änderungen auf den Weg gebracht. Die Begutachtungen wurden in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona Pandemie "digital" in Form eines Telefoninterviews durchgeführt.  Im Oktober wurde zeitweise versucht, die Begutachtungen wieder als Hausbesuch durchzuführen – allerdings musste die Vorgehensweise aufgrund der Teil-Lockdown Regelung der Bund und Länder wiedereingestellt werden.

Ende März wurden nun die bundesweit einheitlichen Maßnahmen der medizinischen Dienste zur Durchführung von Pflegebegutachtungen in Zeiten von Corona verabschiedet. Mit diesem Schritt ist die langsame Rückkehr in eine reguläre Begutachtungssituation möglich. Nach einer kurzen Übergangsphase erfolgt die Begutachtung ab dem 12. April 2021 - wieder geplant - als Hausbesuch. Die Gutachter führen regelmäßig an den Hausbesuchs-Tagen einen Schnell-/Selbsttest durch, um Ihre Sicherheit während der Begutachtung zu gewährleisten.

Weiterhin gibt es aber immer noch Ausschlusskriterien, die einen persönlichen Termin nicht zulassen – die Begutachtung sollte in den folgenden Fällen weiterhin als „digitales Gutachten“ stattfinden:

  • schwere Erkrankungen bzw. Vorerkrankungen des Versicherten, die ein erhöhtes Risiko darstellen
  • akute respiratorische Symptome des Antragsstellers
  • regionalen Beschränkungen und Kontaktverbote (durch z.B. einen dauerhaft zu hohen Sieben-Tage-Inzidenzwert)

Die Möglichkeit zur Durchführung von digitalen Gutachten wurde bis zum 30. September 2021 verlängert.

Ein Hausbesuch kann bei Vorliegen der o.g. Gründe – auf Wunsch – geprüft werden. Bitte teilen Sie uns dies im Vorfeld mit.

Eine persönliche Begutachtung wird in jedem Fall ausgeschlossen, wenn:

  • eine der teilnehmenden Personen unter einer Corona-Infektion leidet oder der Verdacht einer Erkrankung besteht.

Für die persönliche Begutachtung wurden durch den medizinischen Dienst der privaten Krankenkassen besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen eingeführt um den betroffenen Personenkreis mit der größtmöglichen Sorgfalt zu schützen. Es gilt weiterhin – der Schutz der Versicherten steht im Vordergrund. Fragen zur Begutachtung mit Hausbesuch oder zur digitalen Begutachtung hat MEDICPROOF – der medizinische Dienst der Privaten Krankenkassen – in einer Übersicht auf der Homepage unter folgenden Link:  Pflegebegutachtung in Zeiten von Corona für Sie zusammengestellt.

Welche Änderungen sind derzeit für bereits eingestufte Pflegebedürftige zusätzlich wichtig?

  • Wie verhält es sich mit dem Budget des Entlastungsbetrages für die Jahre 2019 und 2020?

    Zunächst einmal das Wichtigste vorweg - das Budget der 125 Euro verfällt nicht wie sonst üblich zum 30. Juni des Folgejahres. Ein noch nicht bzw. noch nicht vollständig ausgeschöpfter Entlastungsbetrag aus den Jahren 2019 und 2020 kann durch Sie weiterhin bis zum Stichtag 30. September 2021 verwendet werden. Diese Regelung gilt für alle Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5.

  • Welche zusätzlichen Besonderheiten gibt es zum Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1?

    Für die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung (körperbezogenen Pflegemaßnahmen oder pflegerische Betreuungsmaßnahmen), kann abweichend der gesetzlichen Regelung der Entlastungsbetrag auch für die Inanspruchnahme anderer Hilfen erfolgen. Bei der Unterstützung im Alltag können Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro auch für Angebote verwenden, die über keinen Anerkennung nach Landesrecht verfügen. Der Betrag kann beispielsweise auch für haushaltsnahe Dienstleistungen und für Hilfen zur Überwindung von Versorgungsengpässen verwendet werden. Die Anwendung dieser Regelung ist bis zum 30. September 2021 befristet.

  • Welche zusätzlichen Besonderheiten gibt es zur Versorgung von Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5?

    Zur Vermeidung von pflegerischen Versorgungsengpässen im häuslichen Bereich, die durch das Coronavirus verursacht worden sind, können im Einzelfall Kosten für körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung unter bestimmten Voraussetzungen ausnahmsweise ebenfalls über die häusliche Pflegehilfe erstattet werden. Die Anwendung dieser Regelung ist bis zum 30. September 2021 befristet. Liegt bei Ihnen ein Versorgungsengpass vor, dann wenden Sie sich bitte zur Prüfung der Versorgung an uns.

  • Welcher Betrag steht Ihnen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel / Inkontinenzartikel zur Verfügung?

    Der Betrag für die Verwendung von Pflegeverbrauchsmitteln beträgt zum jetzigen Zeitpunkt höchstens 60 Euro pro Monat. Die Erhöhung des Betrags von 40 auf 60 Euro trat mit Wirkung zum 1. April 2020 in Kraft und wurde an das Fortbestehen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gebunden. Unter dem Vorbehalt einer Verlängerung der epidemischen Lage kann der erhöhte Betrag von 60 Euro zunächst - befristet bis zum 31. Dezember 2021 - verwendet werden (Das Kaufdatum ist maßgeblich).

Wie ändert sich für den Beratungseinsatz § 37 Abs. 3 SGB XI?

Der Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI kann im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis einschließlich 30. Juni 2021 abweichend zu den regulären Hausbesuchen auch in anderer Form erbracht werden. Für den o.g. befristeten Zeitraum können die Beratungseinsätze telefonisch, digital oder per Videokonferenz erfolgen. Es besteht somit das Wahlrecht, ob der Beratungseinsatz als Hausbesuch erfolgen soll oder ob aufgrund von Corona und zum Schutz der Gesundheit eine der anderen Möglichkeiten genutzt wird. Sollte der Beratungseinsatz erforderlich sein, werden wir Sie in einem Anschreiben darüber informieren.

Welche Beratungsmöglichkeiten rund um die PPV stehen Ihnen zur Verfügung?

Allen Versicherten steht die telefonische Pflegeberatung durch compass weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Bei Informationsbedarf rund um die Pflege, aber auch im Zusammenhang mit der aktuellen Situation aufgrund des Coronavirus.

compass ist - wie bisher - montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 101 88 00 erreichbar.

Darüber hinaus erreichen Sie unser Service-Center für Pflegefragen unter (0261) 4 98 - 45 30.

Coronavirus-Impfung - aktuelle Fragen und Antworten

Die Priorisierung der Coronavirus-Impfung wurde am 7. Juni 2021 aufgehoben. Damit kann jeder und jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht werden. Das gilt für die Vertragsarztpraxen, die Betriebsärztinnen und –ärzte, die niedergelassenen Privatärztinnen und Privatärzte sowie für die Impfzentren der Länder. Für eine Übergangsphase können die Länder die Priorisierung in den Impfzentren noch aufrechterhalten.

Bin ich zum Impfen verpflichtet?

Nein. Die Impfung gegen das Coronavirus ist freiwillig.

Wo werden die Corona-Impfungen durchgeführt?

Impfungen können bei niedergelassenen Privatärztinnen und Privatärzte, bei Vertragsarztpraxen, bei Betriebsärztinnen und –ärzte sowie in Impfzentren der Länder durchgeführt werden.

Wie erhalte ich einen Impftermin in einem Impfzentrum?

Je nach Bundesland erfolgt die Anmeldung durch die Versicherten entweder

  • telefonisch über die Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter der Telefonnummer 116117,
  • über eine länderspezifische Hotline oder
  • online über einen zentralen Impfterminservice.

In einzelnen Bundesländern (z. B. Berlin) erhalten bestimmte Personengruppen per Post eine Einladung.

Informationen zur Vorgehensweise in Ihrem Bundesland finden Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) . Zentral können Sie sich immer an die Telefonnummer 116117 wenden.

Welche Nachweise sind von mir beim Impftermin vorzulegen?

  • Zum Impftermin sind folgende Unterlagen mitzubringen:Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis
  • Impfpass (wenn nicht vorhanden, wird eine Ersatzbestätigung im Impfzentrum ausgegeben)

Für Debeka-Versicherte ist eine Krankenversichertenkarte nicht erforderlich.

Kann ich zwischen den bereits zugelassenen Impfstoffen wählen?

Aufgrund der Impfstoffknappheit wird der jeweils zur Verfügung stehende Impfstoff verwendet. Es liegen uns noch keine Erkenntnisse vor, ob und wann die Möglichkeit besteht, sich mit einem Corona-Impfstoff nach Wahl impfen zu lassen.

Welche Kosten entstehen mir durch die Corona-Impfung?

Die Corona-Impfung ist für alle Anspruchsberechtigen kostenfrei. Der Bund beschafft, verteilt und finanziert alle Impfstoffe, die in Deutschland zum Einsatz kommen.

Entsprechend sind die Corona-Impfungen sowohl in ausgewiesenen Impfzentren als auch in den beauftragten Arztpraxen kostenlos. Ein etwaiger Anspruch auf Beitragsrückerstattung (BRE) bleibt somit unberührt.
Die Höhe der Vergütung und die Abrechnung ist für Kassen- und Privatpatienten gleichermaßen geregelt und wurde von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in diesen Informationsschreiben festgehalten:

Ich wohne im Ausland. Was ist zu beachten?

Auch Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben und noch gesetzlich oder privat in Deutschland krankenversichert sind, haben Anspruch auf eine Corona-Impfung. Die Impfung ist in einem selbstgewählten Bundesland in Deutschland durchzuführen. Bezüglich der Terminvereinbarung beachten Sie bitte folgende Informationen.

Sie benötigen neben den genannten Unterlagen eine Bescheinigung über ihre Gesetzliche oder Private Krankenversicherung. Diese können Sie gerne online beantragen.

Weiterführende Informationen zur Corona-Impfung