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Coronavirus:
Eine besondere Situation für alle

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Seit Wochen bestimmt nur ein Thema die Medien und nimmt täglich größeren Einfluss auf unser gemeinschaftliches Zusammenleben; das Coronavirus (Covid-19). Neben den Fragen, die derzeit unseren Alltag bestimmen, tauchen auch Fragen rund um den Versicherungsschutz auf.

Dafür haben wir Informationen, Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst, die uns aktuell vermehrt gestellt werden.

Aktuelle Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb

Angesichts der am 16.03.2020 von der Bundesregierung beschlossenen Schließungen im öffentlichen Raum haben wir uns dazu entschlossen, alle unsere Kundenzentren ab Dienstag dem 17.03.2020, bis auf Weiteres zu schließen.

Von der aktuellen Entwicklung sind wir alle betroffen – aber wir sind auch weiterhin für Sie da

Sie erreichen uns natürlich nach wie vor telefonisch sowie über unsere Webseite und Social Media-Kanäle. Auch Ihre persönlichen Debeka-Berater vor Ort erreichen Sie über die gewohnten Kontaktdaten.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Bearbeitung Ihres Anliegens (Anfragen, Leistungsaufträge, Schadensbearbeitung) aufgrund der aktuellen Situation etwas länger dauert als gewohnt. Wir tun alles, um Ihre Gesundheit und die unserer Mitarbeiter zu gewährleisten und einen reibungslosen Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Vielen Dank.

 
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Corona-Krise: Ihre Optionen bei kurzfristigem Geldbedarf

Sie besitzen eine Lebens-/Rentenversicherung oder einen Bausparvertrag? Wir unterstützen Sie und erklären Ihnen Ihre Möglichkeiten, wenn Sie kurzfristig Geld benötigen. Kontaktieren Sie uns.

Corona-Hotline

Als Ihre private Krankenversicherung sind wir für Sie da. Es liegt uns sehr am Herzen, unsere Versicherten in Krankheitskostenvolltarifen bei ihren medizinischen Fragen rund um den Coronavirus bestmöglich zu unterstützen. Daher bieten wir Ihnen in Kooperation mit der CareLutions GmbH ab sofort eine kostenfreie Corona-Hotline.

Coronavirus – was steckt dahinter?

Informationen zum Coronavirus, zu bisher bekannten Fakten und zur aktuellen Situation in Deutschland, können Sie den folgenden Links entnehmen.

Infografik: Bisher bekannte Unterschiede zwischen Covid-19, Erkältung und Grippe

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Fragen und Antworten zur Reiserücktrittskosten-Versicherung

Wie sieht der Versicherungsschutz aus, wenn das Auswärtige Amt eine (weltweite) Reisewarnung ausspricht oder ein Land keine Einreisen mehr zulässt?

Solche Fälle sind generell vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Setzen Sie sich bitte mit dem Reisebüro, den Veranstaltern oder den jeweiligen Leistungsträgern in Verbindung, um weitere Möglichkeiten zu besprechen. Häufig werden kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten angeboten.

Sind Pandemien versichert?

Nein, denn hierbei handelt es sich um nicht kalkulierbare Risiken. Wäre dennoch ein Versicherungsschutz möglich, würden die Beiträge so stark steigen, dass der Kosten-Nutzen-Vergleich in keinem Verhältnis mehr stünde.

Ich habe Angst mich mit dem Coronavirus anzustecken. Wenn ich die Reise aus diesem Grund storniere ist das versichert?

Nein, die Angst oder Sorge vor einer Ansteckung ist kein versichertes Ereignis in der Reiseversicherung.

Bin ich versichert, wenn ich nachweislich am Coronavirus erkrankt bin und die Reise daher nicht antreten kann?

Ja, Voraussetzung ist jedoch, dass zum Zeitpunkt der Erkrankung für Ihr Reiseland noch kein Einreiseverbot bzw. (weltweite) Reisewarnung vorlag.

Ich befinde mich in Quarantäne und kann deswegen eine geplante Reise nicht antreten. Trägt die Reiserücktrittskosten-Versicherung die Kosten für den Nichtantritt?

Nein, denn es liegt kein versichertes Ereignis vor. Schäden aufgrund sogenannter „Eingriffe von hoher Hand“ (wie z. B. die Anordnung von Quarantäne) sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Mein Hotel schließt bzw. hat aufgrund der gesetzlichen Anordnungen geschlossen. Übernimmt die Debeka jetzt die Reisekosten (z. B. Hotel, Flug, Parkplatz)?

Nein, es handelt sich hierbei um kein versichertes Ereignis. Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Hotel und den weiteren Leistungsträgern in Verbindung.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe (hohes Alter, schwaches Immunsystem, Asthma, COPD, etc.) und der Arzt hat mir wegen der akuten Ansteckungsgefahr von der Reise abgeraten. Ist das aufgrund der vorliegenden Erkrankungen und der erhöhten Ansteckungsgefahr versichert?

Ein erhöhtes Ansteckungsrisiko ist kein versichertes Ereignis. Darüber hinaus handelt es sich um bekannte Erkrankungen bzw. bestehende (chronische) Grundleiden. Diese sind keine unerwarteten Erkrankungen im Sinne der Reiseversicherung. Daher handelt es sich nicht um einen Versicherungsfall.

Aufgrund des Coronavirus werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend notwendige Operationen verschoben. Der neue OP-Termin fällt in den eigentlichen Reisezeitraum. Erhalte ich eine Versicherungsleistung aus der Reiseversicherung?

Nein, der verschobene OP-Termin ist kein versichertes Ereignis in der Reiseversicherung. Wenden Sie sich an das Reisebüro, den Veranstalter oder den jeweiligen Leistungsträger, ggf. werden aufgrund der Gesamtsituation kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten angeboten.

In einigen Berufsgruppen (z. B. medizinische Bereiche, Polizei) werden Urlaubssperren ausgesprochen. Daher ist mir die Reise nicht mehr möglich.

Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit dem Arbeitgeber in Verbindung um abzuklären, wer die Ausfallkosten übernimmt. Auch hier gilt darüber hinaus, das Reisebüro, den Veranstalter oder den jeweiligen Leistungsträger zu kontaktieren. Ggf. sind aufgrund der Gesamtsituation kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten gegeben. Ein Versicherungsfall liegt nicht vor.

Fragen und Antworten zur Reiseabbruchskosten-Versicherung

Wie sieht der Versicherungsschutz aus, wenn das Auswärtige Amt eine (weltweite) Reisewarnung ausspricht oder ein Land keine Ausreisen mehr zulässt?

Solche Fälle sind generell vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Setzen Sie sich mit dem Krisenpool des Auswärtigen Amt unter 030 / 5000 3000, dem Reisebüro, dem Veranstaltern oder den jeweiligen Leistungsträgern in Verbindung, um Möglichkeiten zu besprechen.

Sind Pandemien versichert?

Nein, denn hierbei handelt es sich um nicht kalkulierbare Risiken. Wäre dennoch ein Versicherungsschutz möglich, würden die Beiträge so stark steigen, dass der Kosten-Nutzen-Vergleich in keinem Verhältnis mehr stünde.

Ich möchte meine Reise vorzeitig abbrechen, da ich Angst habe, mich mit dem Virus zu infizieren. Bekomme ich die entgangenen Reiseleistungen sowie die Mehrkosten für die Rückreise erstattet?

Nein, die Angst oder Sorge vor einer Ansteckung ist kein versichertes Ereignis in der Reiseversicherung.

Ich bin am Urlaubsort und darf nicht zurückreisen, weil ich mich in Quarantäne befinde. Erkrankt bin ich nicht. Zahlt die Reiseversicherung den verlängerten Aufenthalt und/oder den außerplanmäßigen Rückflug?

Nein, denn es liegt kein versichertes Ereignis vor. Außerdem sind Schäden aufgrund sogenannter „Eingriffe von hoher Hand“ (wie z. B. die Anordnung von Quarantäne) vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Fragen und Antworten zur Kranken- und Pflegeversicherung

Krankenversicherung

Welche Heilbehandlungskosten werden erstattet?

Besteht bei bei Ihnen der Verdacht auf den Coronavirus, übernehmen wir bei vorliegender Krankheitskostenvollversicherung bzw. Auslandsreisekrankenversicherung (für Reisen ins Ausland bis zur versicherten Reisedauer) die Kosten des Tests sowie die Kosten der medizinisch notwendigen Heilbehandlung. Dies trifft zu, wenn Sie entsprechende Symptome des neuartigen Virus aufweisen, sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislich Erkrankten hatten. Die Entscheidung zur Durchführung des Tests obliegt dem behandelnden Arzt. Sofern der behandelnde Arzt aufgrund konkreter Verdachtsmomente den Test in Auftrag gibt, ist von einer medizinischen Notwendigkeit auszugehen und Sie bekommen die angemessenen Kosten erstattet.

Welche Maßnahmen soll man ergreifen, wenn man die Symptome nicht einordnen kann?

Wenn Sie unsicher sind, ob der eigene Atemwegsinfekt vielleicht doch durch das neue Coronavirus ausgelöst sein könnte, wird empfohlen, Rücksprache mit einem Arzt zu halten, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet (Aussage Robert-Koch-Institut).

Private Pflegepflichtversicherung (PPV)

Der Schutz der besonders von den gesundheitlichen Risiken betroffenen älteren Bevölkerung und von Personen mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen genießt im Rahmen der PPV allerhöchste Priorität. Gerade in der PPV handelt es sich um Menschen, welche oft in diese Risikogruppen fallen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde daher das übliche Vorgehen rund um die PPV hinterfragt, bewertet und auf die gegebenen Umstände neu ausgerichtet.

Wie erfolgen die Begutachtungen durch den medizinischen Dienst?

Als gravierendste Änderung werden bis auf weiteres die Feststellungen von Pflegebedürftigkeit als digitale Begutachtung vorgenommen. Damit kann MEDICPROOF das Infektionsrisiko der besonders gefährdeten Gruppen senken. Der Besuch im häuslichen Umfeld entfällt damit. Die Einstufung wird anhand von geeigneter Unterlagen sowie Telefoninterviews mit dem Pflegebedürftigen sowie der Angehörigen vorgenommen.

Welche Unterlagen sind für die digitale Begutachtung notwendig?

Hilfreich zur Beurteilung des Pflegegrad sind aktuelle vorhandene ärztliche Unterlagen. Hierzu zählen beispielsweise Arztbericht sowie Krankenhausentlassungsberichte.

Bei einer Versorgung im häuslichen privaten Umfeld wird zudem immer ein Pflegeprotokoll benötigt. Dieses senden wir Ihnen - sofern noch nicht geschehen – gerne zu. Alternativ können Sie sich einen entsprechenden Vordruck auch selbst herunterladen und ausdrucken.

Bei der Versorgung in einem Pflegeheim (stationären Bereich) wird um Übersendung eines aktuellen Auszugs der Pflegedokumentation (wenn möglich der letzten 14 Tage) gebeten.

Sind Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds notwendig und sollen beantragt werden?

Der Gutachter muss sich im Rahmen der digitalen Gutachten aufgrund von Unterlagen sowie der telefonischen Beschreibung der Wohnsituation ein Bild der Verhältnisse machen.

Um Ihnen die Beschreibung der geplanten Maßnahme sowie der Wohnsituation zu erleichtern, haben wir hierzu einen entsprechenden Vordruck. Bei der Beantragung senden wir Ihnen diesen automatisch zu. Darüber hinaus können Sie uns zur Beurteilung gerne auch Fotos des relevanten Wohnbereichs übersenden.

Was ist mit den Beratungsbesuchen/Pflegeberatungseinsätzen bei Bezug von Pflegegeld?

In der Zeit von Januar 2020 bis September 2020 wird die Pflicht, Beratungseinsätze abzurufen, ausgesetzt. Pflegegeld wird in dieser Zeit nicht gekürzt. Die ausgefallenen Beratungseinsätze werden nicht nachgeholt. Das Pflegegeld zahlen wir während dieses Zeitraums weiterhin aus.

Wir informieren Sie schriftlich, sobald eine Durchführung wieder erfolgen soll. Sofern Sie durch die compass Private Pflegeberatung betreut werden, meldet sich Ihr Pflegeberater automatisch bei Ihnen.

Welche Beratungsmöglichkeiten rund um die PPV stehen Ihnen zur Verfügung?

Allen Versicherten steht die telefonische Pflegeberatung durch compass weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Bei Informationsbedarf rund um die Pflege, aber auch im Zusammenhang mit der aktuellen Situation aufgrund des Coronavirus.

compass ist - wie bisher - montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 101 88 00 erreichbar.

Darüber hinaus erreichen Sie unser Service-Center für Pflegefragen unter (0261) 4 98 - 45 30.