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Coronavirus:
Eine besondere Situation für alle

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Aktuelle Erreichbarkeit

In der derzeitigen Situation beschäftigen unsere Mitglieder und Kunden viele Fragen. FFP2-Masken, Corona-Impfung, Schadensmeldungen, Leistungsfragen und vieles mehr will geklärt sein.

Dadurch erreichen uns aktuell sehr viele Anrufe, was zu langen Wartezeiten führen kann.

Gerade zu den Themen FFP2-Masken und Impfung haben wir die häufigsten Fragen auf dieser Seite beantwortet. Vielleicht lassen sich auch Ihre Fragen so bereits schnell beantworten. 

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, uns online zu kontaktieren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es auch hier zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann.

Natürlich arbeiten wir daran, dass sich die Lage wieder entspannt und Sie unseren Service wieder wie gewohnt in Anspruch nehmen können. Bis dahin können wir uns nur entschuldigen und um Verständnis für die aktuelle Situation bitten.

Seit Monaten bestimmt nur ein Thema die Medien und nimmt täglich größeren Einfluss auf unser gemeinschaftliches Zusammenleben; das Coronavirus (Covid-19). Neben den Fragen, die derzeit unseren Alltag bestimmen, tauchen auch Fragen rund um den Versicherungsschutz auf.

Dafür haben wir Informationen, Fragen und Antworten für Sie zusammengefasst, die uns aktuell vermehrt gestellt werden.

Aktuelle Auswirkungen auf unseren Geschäftsbetrieb

Angesichts der am 13.12.2020 von der Bundesregierung beschlossenen Schließungen im öffentlichen Raum werden wir alle unsere Kundenzentren ab Mittwoch dem 16.12.2020 bis auf weiteres schließen.

Selbstverständlich haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit, unsere Mitarbeiter vor Ort per Telefon und E-Mail zu erreichen. Oder Sie nutzen unsere Online-Beratung und "treffen" so Ihren persönlichen Debeka-Berater einfach und bequem online.

Von der aktuellen Entwicklung sind wir alle betroffen – aber wir sind auch weiterhin für Sie da

Sie erreichen uns natürlich nach wie vor telefonisch sowie über unsere Webseite und Social Media-Kanäle. Auch Ihre persönlichen Debeka-Berater vor Ort erreichen Sie über die gewohnten Kontaktdaten.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Bearbeitung Ihres Anliegens (Anfragen, Leistungsaufträge, Schadensbearbeitung) aufgrund der aktuellen Situation etwas länger dauert als gewohnt. Wir tun alles, um Ihre Gesundheit und die unserer Mitarbeiter zu gewährleisten und einen reibungslosen Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Vielen Dank.

 
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Corona-Krise: Ihre Optionen bei kurzfristigem Geldbedarf

Sie besitzen eine Lebens-/Rentenversicherung oder einen Bausparvertrag? Wir unterstützen Sie und erklären Ihnen Ihre Möglichkeiten, wenn Sie kurzfristig Geld benötigen. Kontaktieren Sie uns.

Corona-Krise: Ihre Optionen bei Kurzarbeit und Liquiditätsengpässen (Firmen- und Gewerbekunden)

Ihr Unternehmen besitzt eine Gewerbeversicherung oder Sie organisieren die betriebliche Altersvorsorge oder die betriebliche Krankenversicherung über die Debeka?

Unternehmen stehen aktuell vor bedeutenden Entscheidungen und großen Herausforderungen. Die Umstellung auf Kurzarbeit ist bereits in vielen Unternehmen umgesetzt. Wir beraten Sie gerne über Ihre Möglichkeiten. Die Ansprechpartner für die einzelnen Bereich erreichen Sie unter den folgenden Telefonnummern. Kontaktieren Sie uns.

Hilfe für Kredit-Kunden der Debeka Bausparkasse AG

Wenn Sie als unser Kunde finanziell von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind, helfen wir Ihnen, Ihre Liquiditätsengpässe zu überbrücken.

Setzen Sie Ihre Tilgungsleistungen für bis zu sechs Monate aus

Die Debeka Bausparkasse AG nimmt an einem allgemeinen Moratorium ohne Gesetzesreform des Verbands der Privaten Bausparkassen e. V. teil.

Auszug aus dem offiziellen Text zum Moratorium

Das allgemeine Moratorium ohne Gesetzesreform des Verbands der Privaten Bausparkassen e. V., dem sich die Debeka Bausparkasse AG angeschlossen hat, wurde bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht notifiziert.

Auszug:

Dieses Zahlungsmoratorium gilt für Verbraucherdarlehensverträge im Sinne des § 491 Abs. 1 Satz 2 BGB einschließlich der Darlehensverträge mit einem Verbraucher als Darlehensnehmer im Sinne des § 491 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5 BGB, soweit diese vor dem 15. März 2020 abgeschlossen wurden und bis zum 15. März 2020 keinem Ausfallstatus zugeordnet waren. Es setzt ferner voraus, dass der Darlehensnehmer aufgrund der durch Ausbreitung der COVID-19-Pandemie hervorgerufenen außergewöhnlichen Verhältnisse Einnahmeausfälle hat, die dazu führen, dass ihm die Erbringung der geschuldeten Leistung nicht zumutbar ist (Art. 240 § 3 Abs. 1 EGBGB).

Das Moratorium sieht folgende Inhalte vor:

  • Die vereinbarte Stundung, durch die die Fälligkeit von Ansprüchen des Darlehensgebers hinausgeschoben wird, erstreckt sich während des Stundungszeitraums auf den Anspruch des Darlehensgebers auf Tilgungsleistungen, bei endfälligen Darlehen auf den Rückzahlungsanspruch. Soweit im Darlehensvertrag Sparleistungen auf einen vorfinanzierten Bausparvertrag als Tilgungsersatzzahlungen vereinbart sind, wird auch der Anspruch der Bausparkasse auf die Erbringung dieser Sparleistungen gestundet.
  • Der vereinbarte Stundungszeitraum beträgt grundsätzlich sechs Monate. Auf Wunsch des Kunden wird abweichend hiervon ein kürzerer Stundungszeitraum vereinbart. Der Antrag auf Stundung muss der Bausparkasse spätestens am 30. September 2020 zugehen.
  • Der Darlehensgeber verzichtet während des Stundungszeitraums nicht auf seinen vertraglich vereinbarten Darlehenszinsanspruch. Es wird auch keine abweichende Höhe des Sollzinses festgelegt.
  • Die jeweilige Fälligkeit der gestundeten und aller folgenden Tilgungsleistungen wird um den vereinbarten Stundungszeitraum hinausgeschoben. Ein Zinsanspruch des Darlehensgebers besteht auch für den verlängerten Darlehenszeitraum
  • Die übrigen Bedingungen des Darlehensvertrags bleiben unverändert.

Das bedeutet für Sie, dass Sie, wenn die Tilgung bzw. Rückzahlung Ihres Kredites infolge von Corona-bedingten Einnahmeausfällen unzumutbar ist, statt einer gesetzlichen Stundung von drei Monaten nach Art. 240 § 3 Abs. 1, 5 EGBGB eine Tilgungsaussetzung von bis zu sechs Monaten in Anspruch nehmen können.

Wenn Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen, werden ab dem Zugang Ihres Antrags bei uns alle späteren Tilgungsleistungen (einschließlich der Sparleistungen auf den vorfinanzierten Bausparvertrag und der Rückzahlung des Kredits) für die Dauer von bis zu sechs Monaten ausgesetzt und Sie bezahlen in den Aussetzungsmonaten lediglich die Kreditzinsen.

Beispiel:

Sie wählen einen Aussetzungszeitraum von sechs Monaten. Ihr Antrag geht im Mai 2020 bei uns ein. Die Fälligkeit aller späteren Tilgungsleistungen verschiebt sich dann ab Juni 2020 um sechs Monate. Ihr Darlehensvertrag wird um den Zeitraum der Aussetzung, also in diesem Fall um sechs Monate, verlängert. Die Sollzinsen sind dann auch für diese verlängerte Darlehenslaufzeit zu zahlen.

Für die Inanspruchnahme einer Tilgungsaussetzung nach den beschriebenen Regeln des Moratoriums entstehen Ihnen keine Gebühren. Auch die übrigen Bedingungen Ihres Kreditvertrages bleiben dadurch unverändert.

Sie erfüllen die oben beschriebenen Voraussetzungen? Kontaktieren Sie unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Kreditabteilung unter der Telefonnummer 02 61 - 9 43 48 46.

Coronavirus – was steckt dahinter?

Informationen zum Coronavirus, zu bisher bekannten Fakten und zur aktuellen Situation in Deutschland, können Sie den folgenden Links entnehmen.

Infografik: Bisher bekannte Unterschiede zwischen Covid-19, Erkältung und Grippe

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Fragen und Antworten zur Reiseversicherung (allgemein)

Wie sieht der Versicherungsschutz aus, wenn das Auswärtige Amt eine (weltweite) Reisewarnung ausspricht oder ein Land keine Einreisen mehr zulässt?

Wir vertrauen bei der Einstufung von Risikogebieten oder Aussprache von Reisewarnungen auf die Entscheidungen des Auswärtigen Amtes. Wir bitten Sie, Ihre eigene Sicherheit an erster Stelle zu sehen und von Reisen in diese Gebiete abzusehen. Kein Versicherungsschutz kann Ihnen die Sicherheit geben, die Sie dort brauchen. Aus diesem Grund schließen wir solche Fälle grundsätzlich auch vom Versicherungsschutz aus.

Setzen Sie sich in einem solchen Fall bitte mit dem Krisenpool des Auswärtigen Amtes unter 030 / 5000 3000, dem Reisebüro, dem Veranstaltern oder den jeweiligen Leistungsträgern in Verbindung, um Möglichkeiten zu besprechen.

Sind Pandemien versichert?

Da eine Pandemie ein nicht kalkulierbares Risiko darstellt, können wir in solchen Fällen keinen Versicherungsschutz anbieten. Ihre Beiträge würden immens steigen, da kein relatives Verhältnis zwischen Kosten und Leistungen in solchen Ausnahmesituationen besteht.

Ich kehre nach meinem Urlaub bzw. einem Aufenthalt in einem Risikogebiet nach Hause zurück. Aufgrund behördlicher Anordnung muss ich mich in Quarantäne begeben oder einen negativen Coronatest vorweisen. Werden die Kosten für diesen Test übernommen?

Wir haben Verständnis dafür, dass Sie eine Quarantänemaßnahme am Heimatort vermeiden möchten um unter Umständen direkt nach Ihrer Rückkehr wieder arbeiten bzw. am „normalen“ Alltag teilnehmen zu können. In diesen Fällen können wir uns an den Kosten für den Corona-test leider nicht beteiligen. Diese Leistung bieten wir ausschließlich an, um eine Quarantänemaßnahme am Urlaubsort zu vermeiden. 

Fragen und Antworten zum „Bring me Home“ Paket

Ich bin am Urlaubsort und darf nicht zurückreisen, weil ich mich in Quarantäne befinde. Erkrankt bin ich nicht. Die Quarantänemaßnahme am Urlaubsort kann nur vorzeitig beendet werden, wenn ich einen negativen Coronatest vorweise. Werden die Kosten für den Test sowie die entgangenen Reiseleistungen und den neu gebuchten Rückflug übernommen?

Ich bin am Urlaubsort und bin nicht erkrankt. Damit eine Quarantänemaßnahme am Urlaubsort umgangen werden kann, muss ein Coronatest gemacht werden. Das Ergebnis ist positiv. Daher muss ich meinen Aufenthalt verlängern und einen neuen Rückflug buchen bzw. den bereits gebuchten Flug umbuchen. Werden die Kosten für den Coronatest sowie der verlängerte Aufenthalt und der neu gebuchte bzw. umgebuchte Rückflug übernommen?

Genau in solchen Situationen am Urlaubsort möchten wir für Sie da sein, denn der Rundum-Schutz unserer Mitglieder liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen – kostenlos und über den bestehenden Versicherungsschutz Ihrer Debeka-Reiseversicherung hinaus – unser “Bring me Home“-Paket zur Verfügung.

Dieses beinhaltet für versicherte Personen folgende Leistungen:

Corona-Service: +49 (0)7 11 2 52 49 - 1 23

Telefonische Beratung durch medizinisches Fachpersonal (täglich von 8 bis 20 Uhr), wenn die versicherte Person auf Reisen oder am Urlaubsort von Quarantänemaßnahmen bedroht oder betroffen ist, Fragen zu Corona hat oder befürchtet mit dem Virus in Kontakt gekommen zu sein.

Organisation eines COVID-19-Tests auf Reisen oder am Urlaubsort, um einer Quarantänemaßnahme zu entgehen, wenn keine eindeutigen Symptome einer COVID-19-Erkrankung vorliegen.

Debeka Schadenshotline: +49 (0)2 61 4 98 - 46 60

Kosten für einen verlängerten Aufenthalt im Reiseland, wenn eine Quarantäne behördlich angeordnet wurde und keine Rückreise möglich ist bis max. 1.000 Euro pro versicherte Person.

Im Krankheitsfall (COVID-19-Test ist positiv) oder um eine Quarantäne zu verhindern (negativer Test) die zusätzlichen Kosten der Rückreise gleicher Art und Güte und die entgangenen Reiseleistungen bei einem vorzeitigen Abbruch der Reise für alle versicherten Personen.

Die Leistungen werden von uns erbracht, wenn vor der Abreise keine Reisewarnungen für das Reisegebiet bestanden haben und diese oder Quarantänemaßnahmen nicht vorhersehbar waren. Dieses Angebot wird vorerst verlängert bis zum 30.06.2021.

Bitte beachten Sie, dass wir die Kosten für einen Coronatest zur Vermeidung einer Quarantäne am Wohnort nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet bzw. Ihrem Urlaub nicht übernehmen können.

Fragen und Antworten zur Reiserücktrittskosten-Versicherung

Ich habe Angst mich mit dem Coronavirus anzustecken. Wenn ich die Reise aus diesem Grund storniere ist das versichert?

Wir teilen Ihre Sorgen und können uns gut in Ihre Lage hineinversetzen. Die Angst sich mit dem Virus zu infizieren ist berechtigt und betrifft zurzeit jeden, doch wird nicht von jedem gleichermaßen empfunden. Subjektive Empfindungen sind keine Grundlage für ein versichertes Ereignis, was den Versicherungsschutz in einem solchen Fall ausschließt.

Bin ich versichert, wenn ich nachweislich am Coronavirus erkrankt bin und die Reise daher nicht antreten kann?

Ja, Voraussetzung ist jedoch, dass zum Zeitpunkt der Erkrankung für Ihr Reiseland noch kein Einreiseverbot bzw. (weltweite) Reisewarnung vorlag.

Ich befinde mich in Quarantäne und kann deswegen eine geplante Reise nicht antreten. Trägt die Reiserücktrittskosten-Versicherung die Kosten für den Nichtantritt?

In Quarantäne zu sein ist kein schöner Zustand und eine geplante Reise deswegen nicht antreten zu können, macht es auch nicht angenehmer. Die Anordnung einer Quarantäne ist ein „Eingriff von hoher Hand“, also eine durch eine Behörde angeordnete Verfügung. Solche Ereignisse sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Mein Hotel schließt bzw. hat aufgrund der gesetzlichen Anordnungen geschlossen. Übernimmt die Debeka jetzt die Reisekosten (z. B. Hotel, Flug, Parkplatz)?

Wie schon im vorherigen Punkt erläutert, handelt es sich bei solchen behördlichen Verfügungen um „Eingriffe hoher Hand“. Wir bedauern Ihre Situation sehr, können für solche Fälle allerdings mit unserem Versicherungsschutz nicht abdecken.

Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Hotel und den weiteren Leistungsträgern für weitere Möglichkeiten in Verbindung.

Ich gehöre zu einer Risikogruppe (hohes Alter, schwaches Immunsystem, Asthma, COPD, etc.) und der Arzt hat mir wegen der akuten Ansteckungsgefahr von der Reise abgeraten. Ist das aufgrund der vorliegenden Erkrankungen und der erhöhten Ansteckungsgefahr versichert?

Die Corona-Situation ist für uns alle eine schwierige Zeit. Vor allem Personen mit Vorerkrankungen müssen wesentlich vorsichtiger sein. Sollte Ihr Arzt Ihnen von einer Reise abraten, weil diese für Ihre gesundheitliche Situation ein Risiko darstellt, dann können wir Sie nur bitten auf diesen Rat zu hören. Auch wenn ein erhöhtes Ansteckungsrisiko kein versichertes Ereignis ist, sorgen wir uns um jede gesundheitliche Situation unserer Mitglieder. Chronische oder bekannte Grundleiden, zählen nicht zu unerwarteten Erkrankungen im Sinne der Reiseversicherung, was sie zu keinem Versicherungsfall macht.

Aufgrund des Coronavirus werden zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend notwendige Operationen verschoben. Der neue OP-Termin fällt in den eigentlichen Reisezeitraum. Erhalte ich eine Versicherungsleistung aus der Reiseversicherung?

Ein verschobener OP-Termin, welcher in den Zeitpunkt einer geplanten Reise verlegt wird, ist leider vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Bitte wenden Sie sich doch an Ihr Reisebüro, den Veranstalter oder den jeweiligen Leistungsträger, ggf. werden aufgrund der Gesamtsituation kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten angeboten.
In einigen Berufsgruppen (z. B. medizinische Bereiche, Polizei) werden Urlaubssperren ausgesprochen. Daher ist mir die Reise nicht mehr möglich.

Bitte setzen Sie sich in diesem Fall mit dem Arbeitgeber in Verbindung, um abzuklären, wer die Ausfallkosten übernimmt. Auch hier gilt darüber hinaus, das Reisebüro, den Veranstalter oder den jeweiligen Leistungsträger zu kontaktieren. Ggf. sind aufgrund der Gesamtsituation kostenfreie Umbuchungs- oder Stornierungsmöglichkeiten gegeben. Ein Versicherungsfall liegt nicht vor.

Fragen und Antworten zur Reiseabbruchskosten-Versicherung

Ich wurde am Urlaubsort positiv auf Corona getestet und kann daher meine Rückreise nicht wie geplant antreten. Werden die Kosten für den verlängerten Aufenthalt und der neu gebuchte bzw. umgebuchte Rückflug übernommen?

Diese Kosten werden von uns übernommen. Bitte entnehmen Sie nähere Informationen weiter oben im Text unter Fragen und Antworten zum „Bring me Home“ Paket.

Ich möchte meine Reise vorzeitig abbrechen, da ich Angst habe, mich mit dem Virus zu infizieren. Bekomme ich die entgangenen Reiseleistungen sowie die Mehrkosten für die Rückreise erstattet?

Wir teilen Ihre Sorgen und können uns gut in Ihre Lage hineinversetzen. Die Angst sich mit dem Virus zu infizieren ist berechtigt und betrifft zurzeit jeden, doch wird nicht von jedem gleichermaßen empfunden. Subjektive Empfindungen sind keine Grundlage für ein versichertes Ereignis, was den Versicherungsschutz in einem solchen Fall ausschließt. Anders sieht es aus, wenn Sie sich in einer Situation des nächsten Punktes befinden.

Ich möchte vorzeitig abreisten, da mein Urlaubsort aufgrund von Covid-19 zum Risikogebiet erklärt wird. Werden in diesem Fall die entgangenen Reiseleistungen sowie die Mehrkosten für die Rückreise erstattet?

Ihr Bedenken und Ihren Wunsch auf vorzeitige Abreise können wir gut verstehen. In einem solchen Fall handelt es sich um eine behördliche Verfügung auch „Eingriffe hoher Hand“ genannt. Für solche Situationen besteht jedoch kein Versicherungsschutz in der Reiseversicherung.
Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Hotel und den weiteren Leistungsträgern in Verbindung um Möglichkeiten zu besprechen.

Weitere Informationen zu Ihrem Versicherungsschutz finden Sie auf unseren Reiseversicherungsseiten.

Fragen und Antworten zur Kranken- und Pflegeversicherung

Krankenversicherung

Welche Heilbehandlungskosten werden erstattet?

Besteht bei Ihnen der Verdacht auf den Coronavirus, übernehmen wir bei vorliegender Krankheitskostenvollversicherung bzw. Auslandsreisekrankenversicherung (für Reisen ins Ausland bis zur versicherten Reisedauer) die Kosten des Tests sowie die Kosten der medizinisch notwendigen Heilbehandlung. Dies trifft zu, wenn Sie entsprechende Symptome des neuartigen Virus aufweisen. Die Entscheidung zur Durchführung des Tests obliegt dem behandelnden Arzt. Sofern der behandelnde Arzt aufgrund konkreter Verdachtsmomente den Test in Auftrag gibt, ist von einer medizinischen Notwendigkeit auszugehen und Sie bekommen die angemessenen Kosten erstattet.

Welche Maßnahmen soll man ergreifen, wenn man die Symptome nicht einordnen kann?

Wenn Sie unsicher sind, ob der eigene Atemwegsinfekt vielleicht doch durch das neue Coronavirus ausgelöst sein könnte, wird empfohlen, Rücksprache mit einem Arzt zu halten, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Ist ein Test bei Personen ohne jedes Krankheitszeichen sinnvoll?

Eine Labordiagnose sollte nur bei Krankheitszeichen durchgeführt werden. Wenn man gesund ist, sagt ein Test auf COVID-19 nichts darüber aus, ob man krank werden kann. Zudem würden damit die Testkapazitäten unnötig belastet (Aussage Robert-Koch-Institut).

Private Pflegepflichtversicherung (PPV)

Der Schutz der besonders von den gesundheitlichen Risiken betroffenen älteren Bevölkerung und von Personen mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen genießt im Rahmen der PPV allerhöchste Priorität. Gerade in der PPV handelt es sich um Menschen, welche oft in diese Risikogruppen fallen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde daher das übliche Vorgehen rund um die PPV hinterfragt, bewertet und auf die gegebenen Umstände neu ausgerichtet.

Was ändert sich für Sie bei den Begutachtungen durch den medizinischen Dienst

Die Corona Pandemie hat zwischenzeitlich zu gravierenden Änderungen bei den Begutachtungen geführt. Um weiterhin eine Feststellung der Pflegebedürftigkeit zu gewährleisten und pflegebedürftige Personen auch in dieser Ausnahmesituation zu unterstützen, hat der Gesetzgeber viele Änderungen auf den Weg gebracht. Die Begutachtungen wurden in den vergangenen Monaten aufgrund der Corona Pandemie "digital" in Form eines Telefoninterviews durchgeführt.

 

Ab dem 1. Oktober 2020 erfolgten die Begutachtungen unserer Versicherten - zeitweise – durch den Besuch des Gutachters im häuslichen oder stationären Umfeld des Antragsstellers. Aufgrund der aktuellen negativen Entwicklung der Pandemie wurde die Begutachtung ab dem 2. November 2020 wieder auf das Modell der „digitalen“ Begutachtung umgestellt. Ursächlich für die Entscheidung der Umstellung war der Teil-Lockdown mit den daraus resultierenden Kontaktbeschränkungen. Der Bund und die Länder haben die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nun nochmals verschärft und ab dem 16. Dezember einen harten Lockdown beschlossen. Im Zeitraum des harten Lockdowns finden die die Begutachtungen wieder ausschließlich „digital“ statt. Diese Regelung gilt - vorbehaltlich einer Verlängerung – vorerst bis einschließlich 10. Januar 2021.

Grundsätzlich besteht ab dem 11. Januar 2021 bis zum 31. März 2021 weiterhin die Möglichkeit in begründeten Fällen eine “digitalen Begutachtung“ durchzuführen. Allerdings kann die digitale Begutachtung nur noch dann durchgeführt werden, wenn dies zur Verhinderung des Risikos einer Ansteckung des Versicherten oder des Gutachter mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zwingend erforderlich ist.

Für die persönliche Begutachtung wurden durch den medizinischen Dienst der privaten Krankenkassen besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen eingeführt um den betroffenen Personenkreis mit der größtmöglichen Sorgfalt zu schützen. Fragen zur Begutachtung mit Hausbesuch oder zur digitalen Begutachtung hat MEDICPROOF – der medizinische Dienst der Privaten Krankenkassen – in einer Übersicht auf der Homepage unter folgenden Link:  Pflegebegutachtung in Zeiten von Corona für Sie zusammengestellt.

Welche Änderungen sind derzeit für bereits eingestufte Pflegebedürftige zusätzlich wichtig?

  • Wie verhält es sich mit dem Budget des Entlastungsbetrages?

    Zunächst einmal das Wichtigste vorweg - das Budget der 125 Euro verfällt nicht wie sonst üblich zum 30. Juni des Folgejahres. Ein noch nicht bzw. noch nicht vollständig ausgeschöpfter Entlastungsbetrag aus dem Jahr 2019 kann durch Sie weiterhin bis zum Stichtag 31. März 2021 verwendet werden. Diese Regelung gilt für alle Pflegebedürftigen der Pflegegrade 1 bis 5.

  • Welche zusätzlichen Besonderheiten gibt es zum Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1?

    Für die Sicherstellung der pflegerischen Versorgung (körperbezogenen Pflegemaßnahmen oder pflegerische Betreuungsmaßnahmen), kann abweichend der gesetzlichen Regelung der Entlastungsbetrag auch für die Inanspruchnahme anderer Hilfen erfolgen. Bei der Unterstützung im Alltag können Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro auch für Angebote verwenden, die über keinen Anerkennung nach Landesrecht verfügen. Der Betrag kann beispielsweise auch für haushaltsnahe Dienstleistungen und für Hilfen zur Überwindung von Versorgungsengpässen verwendet werden. Die Anwendung dieser Regelung ist bis zum 31. März 2021 befristet.

  • Welche zusätzlichen Besonderheiten gibt es zur Versorgung von Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5?

    Zur Vermeidung von pflegerischen Versorgungsengpässen im häuslichen Bereich, die durch das Coronavirus verursacht worden sind, können im Einzelfall Kosten für körperbezogene Pflegemaßnahmen, pflegerische Betreuungsmaßnahmen und Hilfen bei der Haushaltsführung unter bestimmten Voraussetzungen ausnahmsweise ebenfalls über die häusliche Pflegehilfe erstattet werden. Die Anwendung dieser Regelung ist bis zum 31. März 2021 befristet. Liegt bei Ihnen ein Versorgungsengpass vor, dann wenden Sie sich bitte zur Prüfung der Versorgung an uns.

  • Welcher Betrag steht Ihnen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel / Inkontinenzartikel zur Verfügung?

    Der Betrag für die Verwendung von Pflegeverbrauchsmitteln beträgt zum jetzigen Zeitpunkt höchstens 60 Euro pro Monat. Die Erhöhung des Betrags von 40 auf 60 Euro trat mit Wirkung zum 1. April 2020 in Kraft und wurde an das Fortbestehen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gebunden. Unter dem Vorbehalt einer Verlängerung der epidemischen Lage kann der erhöhte Betrag von 60 Euro zunächst - befristet bis zum 31. März 2021 - verwendet werden (Das Kaufdatum ist maßgeblich).

Wie ändert sich für den Beratungseinsatz § 37 Abs. 3 SGB XI?

Der Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI kann im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis einschließlich 31. März 2021 abweichend zu den regulären Hausbesuchen auch in anderer Form erbracht werden. Für den o.g. befristeten Zeitraum können die Beratungseinsätze telefonisch, digital oder per Videokonferenz erfolgen. Es besteht somit das Wahlrecht, ob der Beratungseinsatz als Hausbesuch erfolgen soll oder ob aufgrund von Corona und zum Schutz der Gesundheit eine der anderen Möglichkeiten genutzt wird. Sollte der Beratungseinsatz erforderlich sein, werden wir Sie in einem Anschreiben darüber informieren.

Welche Beratungsmöglichkeiten rund um die PPV stehen Ihnen zur Verfügung?

Allen Versicherten steht die telefonische Pflegeberatung durch compass weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung. Bei Informationsbedarf rund um die Pflege, aber auch im Zusammenhang mit der aktuellen Situation aufgrund des Coronavirus.

compass ist - wie bisher - montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 101 88 00 erreichbar.

Darüber hinaus erreichen Sie unser Service-Center für Pflegefragen unter (0261) 4 98 - 45 30.

 

Bezugsscheine für FFP2-Schutzmasken 

Nach dem Dritten Bevölkerungsschutzgesetz (3. BevSchG) vom 18. November 2020 sowie der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) vom 15. Dezember 2020 haben Versicherte, die zu einer Risikogruppe gehören, einen Anspruch auf vergünstigte FFP2-Schutzmasken.

Die Bundesregierung hat die Debeka mit der Aufgabe vertraut, die anspruchsberechtigten Versicherten anhand der gesetzlichen Vorgaben zu ermitteln und die von der Bundesdruckerei zur Verfügung gestellten Voucher zum Erhalt der FFP2-Masken an diese Personengruppe zu versenden.

Bei der aktuellen Pandemie-Lage erhalten wir zu den FFP2-Masken verständlicherweise eine Vielzahl von Serviceanfragen. Wir möchten lange Warte- und Antwortzeiten für unsere gesamte Versichertengemeinschaft vermeiden und haben daher im Folgenden die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema FFP2-Schutzmasken für Sie zusammengestellt:

Woher stammen die Voucher?

Die Bundesdruckerei druckt die Voucher auf fälschungssicherem Papier. Die Auslieferung an die Debeka erfolgte in drei Wellen. Die erste Lieferung haben wir am 8. Januar 2021 erhalten, die Zweite am 18. Januar 2021 und die Dritte am 28. Januar 2021.

Wann erhalte ich meinen Voucher?

Voucher Versand

Direkt nach Erhalt der jeweiligen Lieferungen von der Bundesdruckerei haben wir mit dem Versand der Anschreiben an unsere Versicherten begonnen. Auch der Versand der dritten und letzten Auslieferung ist inzwischen abgeschlossen, sodass alle Anspruchsberechtigten ihre Voucher erhalten haben.

Wer ist anspruchsberechtigt?

Die anspruchsberechtigten Personengruppen wurden in der SchutzmV definiert. Demnach sind alle privat und gesetzlich Versicherte mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland anspruchsberechtigt, wenn Sie eines der nachfolgenden Kriterien erfüllen:

  • Vollendung des 60. Lebensjahres bis zum 15.12.2020
  • Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen/Risikofaktoren rückwirkend bis 01.01.2019
    • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
    • chronische Herzinsuffizienz
    • chronische Niereninsuffizienz ab Stadium 4
    • Demenz und Schlaganfall
    • Diabetes mellitus Typ 2
    • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankungen oder stattfindende oder bevorstehende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
    • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
    • Trisomie 21
    • Risikoschwangerschaft

Ich bin anspruchsberechtigt, habe aber keinen Voucher erhalten.

Sofern eine Anspruchsberechtigung besteht (vgl. Wer ist anspruchsberechtigt?) und Sie bis zum 5. Februar 2021 kein Schreiben von uns erhalten haben, wenden Sie sich gerne an FFP2@debeka.de.

Wir bitten an dieser Stelle zu berücksichtigen, dass für eine Anspruchsberechtigung einzig die oben genannten Kriterien der Corona-Schutzmasken-Verordnung maßgeblich sind.

Warum hat mein Kind einen Voucher erhalten?

Zur Ermittlung der Anspruchsberechtigung haben wir uns an die geltenden gesetzlichen Vorgaben gehalten. Kleinkinder und Kinder wurden von der SchutzmV nicht ausgeschlossen. Wir bitten Sie, dies mit dem Hinweis darauf zu entschuldigen, dass wir lediglich den Vorgaben der Bunderegierung gefolgt sind.

Meine Apotheke erkennt den Voucher nicht an.

Die Voucher wurden uns von der Bundesdruckerei in der Ihnen vorliegenden Form zur Verfügung gestellt und lediglich dem Anschreiben beigelegt – den Voucher haben wir nicht verändert. Eine andere Art Voucher können wir Ihnen nicht zur Verfügung stellen.

Ich bin beihilfeberechtigt – von wem erhalte ich die Voucher?

Für Personen mit Beihilfeanspruch, die lediglich den nach Abzug der Beihilfe verbleibenden Anteil versichert haben, ist ebenfalls die jeweilige Krankenversicherung zuständig.

Ist der Eigenanteil für die Masken erstattungsfähig?

Nein.

Hat der Bezug der FFP2-Masken über die Apotheken eine Auswirkung auf die Beitragsrückerstattung bei der Debeka?

Nein.

Weitere Informationen zu der SchutzmV finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

FFP2-Schutzmasken für Hilfebedürftige

Nach der Ersten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) vom 6. Februar 2021 haben Versicherte, die Arbeitslosengeld II nach dem SGB II beziehen oder mit einer solchen Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, Anspruch auf den einmaligen kostenfreien Bezug von insgesamt zehn FFP2-Schutzmasken.

Die Bundesregierung hat die Debeka mit der Aufgabe vertraut, die anspruchsberechtigten Versicherten anhand der gesetzlichen Vorgaben zu ermitteln und das vom Bundesministerium für Gesundheit sowie vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Verfügung gestellte Informationsschreiben zu versenden.

Bei der aktuellen Pandemie-Lage erhalten wir zu den FFP2-Masken verständlicherweise eine Vielzahl von Serviceanfragen. Wir möchten lange Warte- und Antwortzeiten für unsere gesamte Versichertengemeinschaft vermeiden und haben daher im Folgenden die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema FFP2-Schutzmasken für Sie zusammengestellt:

Wer ist anspruchsberechtigt?

Die anspruchsberechtigten Personengruppen wurden in der Ersten Vorordnung zur Änderung der SchutzmV definiert. Demnach sind alle privat und gesetzlich Versicherte mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland anspruchsberechtigt, wenn sie zum Stichtag 31. Januar 2021 zu einer der nachfolgenden Personengruppe angehörten:

  • erwerbsfähige Leistungsberechtigte ab Vollendung des 15. Lebensjahres (Meldung der Jobcenter bei gesetzlich krankenversicherten Arbeitslosengeld II-Beziehenden);
  • familienversicherte Personen in einer Bedarfsgemeinschaft im Sinne des § 7 Absatz 3 SGB II mit mindestens einer oder einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, v. a. unter 15-jährige Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft, aber auch andere Personengruppen, die nicht erwerbsfähig sind;
  • freiwillig Versicherte, sofern sie selbst nicht erwerbsfähig sind und in einer Bedarfsgemeinschaft leben (Zuschuss nach § 26 SGB II);
  • privat krankenversicherte Arbeitslosengeld II-Beziehende, die Zuschüsse nach § 26 SGB II erhalten, sowie die über diesen Vertrag mitversicherte Personen.

Ein Anspruch besteht nicht für Personen, welche bereits Voucher für den Bezug von FFP2-Masken nach dem Dritten Bevölkerungsschutzgesetz (3. BevSchG) vom 18. November 2020 sowie der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) vom 15. Dezember 2020 erhalten haben.

Wozu berechtigt das Informationsschreiben?

Das Informationsschreiben berechtigt zum einmaligen kostenfreien Bezug von insgesamt zehn FFP2-Schutzmasken bis zum 6. März 2021 über eine Apotheke.

Wann erhalte ich das Informationsschreiben?

Das Informationsschreiben wird bis zum 23. Februar 2021 an alle anspruchsberechtigten Versicherten versandt.

Wie erhalte ich die FFP2-Schutzmasken?

Die zehn FFP2-Schutzmasken erhalten Sie gegen Vorlage des Informationsschreibens sowie eines Personalausweises oder eines anderen Lichtbildausweises, von einer Apotheke Ihrer Wahl.

Weitere Informationen zu der Ersten Verordnung zur Änderung der SchutzmV finden Sie auch auf der  Internetseite des  Bundesministeriums für Gesundheit .

Hinweise zur Corona-Impfverordnung und den Hotlines der einzelnen Bundesländer

Das Bundesgesundheitsministerium führt dazu wie folgt aus:

„Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheits-ministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese aktuelle Rechtsverordnung ist am 8. Februar 2021 in Kraft treten.  Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen (Remissionsdauer mind. 5 Jahre), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%), Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen“
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Terminvergabe

Die Impfterminvergabe erfolgt durch die einzelnen Bundesländer.
Informationen zur Terminvereinbarung erhalten Sie unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 116 117 oder unter www.116117.de. Bei einem Anruf über diese Hotline erfolgt eine Weiterleitung an das Callcenter des jeweiligen Bundeslandes. Dort erhalten die Patienten den richtigen Ansprechpartner für ihr Anliegen.

Wichtig ist, dass die Anspruchsgruppen für die Impfung folgende Dokumente mitbringen bzw. bei sich haben:

  • Personalausweis (für den Altersnachweis)
  • Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens: eine Bescheinigung der Arbeitergeberin oder des Arbeitgebers beziehungsweise ein Beschäftigungsnachweis
  • Impfpass (wenn nicht vorhanden, wird eine Ersatzbestätigung im Impfzentrum ausgegeben)

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten: